sommerwald

Wer wir sind

Die Geschichte des Märchenwaldes

“Erwacht aus dem Dornröschenschlaf”

Die ersten Märchenwälder entstanden in den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts, so auch in Bad Breisig. Unter Heinrich Schwarz wurde der Märchenwald in liebevoller Kleinarbeit errichtet und 1934 eröffnet. Nach Kriegsende starb Heinrich Schwarz. Seine Tochter und später sein Sohn Jupp führten das Unternehmen nebenberuflich weiter. Aufgrund einer schweren Erkrankung konnte sich Jupp Schwarz nicht mehr um die Instandhaltung des Märchenwalds kümmern. Die Freizeitanlage verfiel zusehends und verschwand  – gleichsam in einen Dornröschenschlaf gesunken – wieder im Wald   des Kesselberges. Erst 1987 wurde die versunkene Märchenwelt von dem Immobilienmakler Heinz Pinnen aus Königswinter wiederentdeckt, restauriert und der Öffentlichkeit erneut zugänglich gemacht. Heinz Pinnen und seinem Team gelang es dabei, die verfallene Anlage zu modernisieren und zugleich deren ursprünglichen Charakter zu bewahren. Ergänzend wurde ein “Märchenlehrpfad” angelegt, der erwachsenen Besuchern Anregungen zum besseren und tieferen Verständnis der Märchen liefert – ein Verständnis, das diese Erwachsenen dann ihren (Enkel-)Kindern vermitteln können.

Diese pädagogischen Bemühungen seitens des Märchenwalds Bad Breisig wurden 2009 vom Land Rheinland-Pfalz honoriert.

Kinderaugen
Kinderaugen

Der Märchenwald erhält die Anerkennung als Kulturgut 

Im Jahre 2009 bestätigte das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in Mainz in Zusammenarbeit mit dem Museumsverband Rheinland-Pfalz und dem Justiziar der Generaldirektion Kulturelles Erbe, dass der Märchenwald Bad Breisig mit seinem Lehrpfad für Erwachsene auf eine kulturgeschichtlich interessante Art und Weise literarisch-kulturelles Erbe vermittelt und bewahrt. Denn Märchen sind Teil deutschen Kulturguts und Brauchtums, deren Pflege ein Anliegen von allgemeinem Interesse darstellt.